6.4. 15:30 | WIR WOLLEN KEIN NÄCHSTES OPFER | BİR KURBAN DAHA VERMEK İSTEMİYORUZ | Gedenkveranstaltung für Halit | Halit için anma günü

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Freitag | 6.4.2018 | 15.30 h | Kundgebung am Halitplatz

WIR WOLLEN KEIN NÄCHSTES OPFER | Gedenkveranstaltung für Halit
NEIN gegen jede Form von Rassismus! | NSU-Komplex auflösen!

BİR KURBAN DAHA VERMEK İSTEMİYORUZ | Halit için anma günü
Her türden ırkcılığa HAYIR! | NSU-Kompleksine son!

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KEIN SCHLUSSSTRICH! ÜSTÜ ÖRTÜLEMEYECEK! Veranstaltungsreihe in Kassel März/April 2018

Zwölf Jahre nach dem Mord an Halit Yozgat und der Demo „Kein 10. Opfer!“ in Kassel, sechseinhalb Jahre nach dem Bekanntwerden des NSU und dem Versprechen nach „lückenloser Aufklärung“, nach fast fünf Jahren NSU-Prozess und vier Jahren hessischen NSU-Untersuchungsausschuss sind zentrale Fragen im NSU-Komplex weiterhin nicht beantwortet und die Forderungen der Betroffenen und der Zivilgesellschaft nicht erfüllt. Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir einen aktuellen Überblick über den NSU-Komplex bekommen und uns zum Ende des NSU-Prozess in München- sowie des NSU-Untersuchungsausschuss in Hessen folgende Fragen stellen:

Wie gehen wir mit der bisherigen Aufklärung um?  Was konnte der Prozess bzw. der Untersuchungsausschuss leisten und was nicht? Welche Rolle spielen institutioneller Rassismus, Geheimdienste und die Politik dabei? Was wissen wir Neues über den NSU-Komplex, den Prozess und den Untersuchungsausschuss?  Was konnte zivilgesellschaftliche Organisierung mit und durch die Betroffenen, Angehörigen und Überlebenden des Terrors des NSU bisher schaffen? Wie geht es damit weiter?

Klar ist: Es muss weitergehen. Im Gedenken und im Protest. Warum das so wichtig ist, soll in dieser Veranstaltungsreihe von unterschiedlichen Seiten beleuchtet werden. Wir laden euch deshalb herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein.

MO, 19.03.18, 19h, Offener Kanal Kassel
Aktuelles aus dem NSU-Prozess und Initiativen mit Fritz Burschel und Kutlu Yurtseven

Die beiden Referenten sind lange Teil zivilgesellschaftlicher Beobachtung von NSU-Komplex und NSU-Prozess. Sie können nicht nur zum aktuellsten Stand berichten, sondern auch über strukturelle Schwierigkeiten und Leerstellen des Prozesses. Außerdem sind beide Aktivisten in zivilgesellschaftlichen Initiativen, die den NSU-Prozess kritisch begleiten und versuchen die Betroffenenperspektive darin zu stärken die  gemeinsam fordern:  Kein Schlussstrich!

Fritz Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Mitarbeiter von NSU-Watch und für Radio Lotte Weimar täglich im Münchener NSU-Prozess.

Kutlu Yurtseven ist Mitinitiator der Initiative „Keupstraße ist überall“ in Köln, die den Opfern eine Stimme geben möchte und den Prozess kritisch begleitet. Er ist zudem Sozialarbeiter und Sänger der Hip-Hop-Band „Microphone Mafia“.

DI, 27.03.18, 19h,    Kollektivcafé Kurbad
Staatsanwaltschaften und rechter Terror mit Isabella Greif und Fiona Schmidt

Im NSU-Prozess sind das Netzwerk des NSU, die Rolle von staatlichen Behörden sowie die Auswirkungen der Taten und rassistisch geführten Ermittlungen für die Geschädigten und Angehörigen der Ermordeten kaum Gegenstand. Dass dem so ist, liegt zu großen Teilen in der Verantwortung der Bundesanwaltschaft. Als oberste Strafverfolgungsbehörde hat sie im NSU-Prozess eine äußerst wichtige Rolle inne.

Dabei besteht ein zentraler Konflikt zwischen staatlichem Selbstschutz und den Erwartungen der Nebenkläger*innen an die Aufklärung des NSU-Komplex im Prozess. Ausschlaggebend dafür sind die Arbeitsweise der Bundesanwaltschaft sowie ihre rechtliche Stellung in Bezug zu anderen Institutionen der Strafverfolgung.

Darum wird es mit Blick auf strukturelle Defizite in der Strafverfolgung rechter und rassistischer Gewalt in diesem Vortrag gehen. Die Referentinnen sind beide im Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ aktiv und setzen migrantisch positioniertes Wissen als Ausgangspunkt ihrer Auseinandersetzung.

Isabella Greif und Fiona Schmidt haben Politikwissenschaften in Marburg und Berlin studiert und erhielten Anfang 2017 ihren Master-Abschluss in Gender Studies von der HU Berlin. In ihrer mit Preisen ausgezeichneten, gemeinsam verfassten Masterarbeit beschäftigten sie sich mit dem „Staatsanwaltschaftlichen Umgang mit rechter und rassistischer Gewalt“ und analysieren strukturelle Defizite und Kontinuitäten am Beispiel der Ermittlungen zum NSU-Komplex und dem Oktoberfestattentat.

MI, 04.04.18 , 19Uhr,  Kulturnetz Kassel
Hessische Perspektiven auf den NSU-Komplex mit NSU Watch Hessen, Initiative Nachgefragt und Initiative 6. April

Der Mord an Halit Yozgat, am 6. April 2006 in Kassel, dem durch die  Anwesenheit des Verfassungsschutz-Mitarbeiters Andreas Temme am Tatort besondere Aufmerksamkeit zu kommt, lässt uns besonders nach Hessen schauen. Hier tagte seit 2014 im hessischen Parlament ein Untersuchungsausschuss der mehr schlecht als recht versuchte Teil der Aufklärung des NSU-Komplex zu sein. Was konnte der hessische Untersuchungsausschuss wirklich leisten und was nicht? Welche Fragen blieben offen?

Zum anderen ist Hessen ein wichtiger Bezugspunkt, weil sich in Kassel einen Monat nach dem  Mord an Halit Yozgat mehrere Familien von Opfern des NSU und Angehörige migrantischer Communities in Kassel zu einer Demo zusammenschlossen und forderten „Kein 10. Opfer!“, womit sie bereits 2006 auf ein mögliches rassistisches Motiv der Morde aufmerksam machten. Diese Organisierung ist bis heute Bezugspunkt für zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen die gemeinsam für Aufklärung und die Umbenennung der Holländischen Straße in Halitstraße kämpfen. Damit klar ist: Kein Schlussstrich!

 

In Gedenken an:

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter

 

Kein Schlussstrich bedeutet dabei zu sein am:

6.April 2018, 15.30Uhr am Halitplatz

Wie jedes Jahr schließen wir uns der Familie Yozgat an und rufen dazu auf, am 6. April auf dem Halitplatz gemeinsam Halit Yozgat zu gedenken.

Reclaim and Remember!

Tag X2 – Großdemonstration in München am letzten Tag des NSU-Prozess

Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen fünf bekannte Täter_innen. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 wird der Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen.

Wir rufen zu einer Demonstration und Aktionen zu Beginn der Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München auf, um die Angehörigen  und Betroffenen des NSU-Terrors solidarisch zu begleiten und gemeinsam zu fordern: Kein Schlussstrich!

Unabhängig davon, welchen Ausgang der Prozess nimmt: Für uns bleiben mehr Fragen als Antworten. Wir werden daher zum Prozessende zusammen auf die Straße gehen. Denn wir werden den NSU nicht zu den Akten legen.

Kein Schlussstrich! – NSU-Komplex aufklären und auflösen!

Aufruf und weitere Infos unter: nsuprozess.net

Es wird eine gemeinsame Busanreise aus Kassel geben. Der Termin wird verkündet, sobald klar ist, wann der Prozess endet. Sichert euch trotzdem gleich euer Ticket!

Achtet auf Ankündigungen unter: initiative6april.wordpress.com

Das vollständige Programm, aktuelle Infos, alle Aufrufe und Material findet ihr unter: initiative6april.wordpress.com

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit Kassel postkolonial, Antifaschistische Gruppe TASK

Mit freundlicher Unterstützung von: Offener Kanal Kassel

Kein Schlussstrich! NSU karmasasi cözülecek!

NSU kompleksi icin etkinlik toplantilari

Mart / Nisan ayında Kassel’de

2018

 

El ilanı 1. sayfası

Halit Yozgat cinayetinden on iki yıl sonra  ve „10.kurban olmasin!“ gösteri yürüyüsünden 12 yil, NSU’nun ortaya cikmasindan ve „tam aydınlatma“ vaadinden altı buçuk yıl, NSU davasinin baslangicinda neredeyse 5 yil, hessen meclisinde arastirma komisyonun olusturulmasindan 4 yil sonra, NSU kompleksindeki önemli sorular cevapsız kalmaya devam ederken magdurlarin ve sivil toplumun talepleri de karşıliksiz kaliyor. Bu toplantilar  dizisinin hedefleri; NSU kompleksi hakkinda son bilgilerin paylasilmasi , Münih’teki NSU davasinin bitmesiyle kendimize ve Hessen’deki NSU soruşturma komitesine  şu soruları sormak istiyoruz:

Bugüne kadar ortaya cikan bilgilerle ne yapabiliriz? Mahkeme ve arastirma komisyonun yapabildikleri ve yapamadiklari. Kurumsal ırkçılık, istihbarat servisleri ve politika ne gibi bir rol oynuyor? NSU kompleksi, mahkeme ve soruşturma komitesi hakkında „yeni“ ne biliyoruz?magdurlar, aile üyelerinin ve sag kurtulanlarla beraber ve onlarin sayesinde kurulan sivil dayanisma organizasyonu bugüne kadar ne basardi? Nasil devam edilecek?

Açık olan: Devam etmeli. Hafizada ve protestoda. Bunun neden cok önemli oldugu,bu toplanti dizisinde farkli acilardan vurgulanacaktir. Bu nedenle sizi aşağıdaki etkinliklere davet ediyoruz.

 

Pazartesi, 19.03.18, saat 19:00, RAdyo Kassel

NSU davasindan ve insiyatiflerden aktuel haberler

Fritz Burschel ve Kutlu Yurtseven

Her iki  konuşmacı da, NSU kompleksi ve NSU sürecini gözlemleyen sivil toplum örgütünün cok uzun süredir bir parçası. Yapisal zorluklar, davanin bosluklari ve son durum hakkinda bilgi verecekler. NSU sürecine elestirisel olarak gözlemleyen ve magdurlarin bakis acisina“ son nokta konulmadi“  destekleyen sivil dayanisma örgütünün iki aktivistidir.

Fritz Burschel neonazi ve yapılanmalari  / Rosa Lüksemburg Vakfı eşitsizlik ideolojilerinde uzman danisman,NSU Watsch calisani ve Radyo Lotte Weimar adina hergün Münihteki NSU davasina katiliyor.

Kutlu Yurtseven, kurbanlara ses olmak isteyen ve sürece eleştirel olarak eslik eden Köln’deki „Keupstraße herkesin“ in girişiminde aktif, ayrica  sosyal danisman ve hip hop gurubu „microphone Mafia“ gurubunda sarki söylüyor.

 

 

SAli, 27.03.18, saat 19:00, Kollektivcafe Kurbad

Savcılar ve sağcı terör

Isabella Greif ve Fiona Schmidt

NSU davasi sürecinde NSU’nun ağı, devlet otoritelerinin rolü , soruşturmanın irkci seklinin mağdurlar ve katledilenlerin akrabaları üzerindeki etkisi hiç ele alınmadi. Bu  büyük ölçüde Federal Savcının sorumluluğundadır. En üst düzey resmi makam olarak NSU sürecinde çok önemli bir rol oynamaktadır.

Devletin kendini koruması ile müdahil davacıların beklentisi olan , NSU kompleksinin tamamen aydinlatilmasi  arasinda büyük bir ucurum var.Burada en önemlisi, Federal Savcılığın çalışma usulleri ve aynı zamanda kolluk kuvvetinin diğer kurumlara cezai takip konumu.

Bu nedenle bu toplantida, sağcı ve ırkçı şiddetin kovuşturulmasında yapısal bosluklar konusunda bilgi verilecektir. Konuşmacılar, “NSU Kompleksinin Çözülmesi” adlı Tribunal’da aktif ve göçmen-konumlu bilgiyi argümanlarının başlangıç noktası olarak kullanmaktadirlar.

Isabella Greif ve Fiona Schmidt, Marburg ve Berlin’de Siyaset Bilimi okudu ve 2017 yılının başında HU Berlin’den Toplumsal Cinsiyet Çalışmaları Yüksek Lisansını aldı.ikisinin ödüllü ortaklaşa kaleme aldiklari tez  de“ sağ ve ırkçı şiddete karsi savciligin yaklasim sekli“ ve NSU Komplex i ve Oktoberfest bombalanmasi örneginde oldugu gibi kurumsal eksiklik ve devaliligi analize ediyorlar.

 

 

Çar, 04.04.18, saat 19:00, ORT

NSU kompleksinde Hessen bakis acisi

NSU Watch Hessen , 6 Nisan inisiyatifi

06 Nisan 2006 da Kasselde Halit Yozgatin öldürülmesi esnasinda gizli servis calisani Andreas Temme ninde cinayet yerinde olmasi dikkatleri Hessene cekiyor.“2014 senesinden bu y ana Hessen parlementosunda olusturulan arastirma komitesi NSU Komplexinin aydinlanmasi sürecinde bir parca olmaya caba gösteriyor.Bu komite gercekten ne yapti ne yapamadi?Hangi sorular acikta kaldi?

Öte yandan Hessen önemli bir mihenktasidir, çünkü Kassel de Halit Yozgatin katledilmesinden sonra ,kurbanlarin aileleri ve göcmen guruplari organize ettikleri gösteride ilk defa biraraya geldiler ve „ 10. Kurban olmasin“ talebinde bulundular.

Bu organizasyon olaylarin aciga cikartilmasi icin ,bugüne kadar olusturulan pekcok sivil toplum örgütlenmelerinin  ve Holländische Strassenin isminin Halit Yozgat olarak degistirilmesi icin verilen mücadelenin baslangici oldu. Acikcasi: Son nokta daha konulmadi!

 

Anısına:

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides Mehmet Kubasik, Halit Yozgat, Michele Kiesewetter

 

Son nokta konulmadi demek:

Halitplatz 6.Nisan 2018 saat 15.30

 

Her yıl olduğu gibi, Yozgat ailesine de katılıyor ve 6 Nisan’da Halit Meydanı’nda Halit Yozgat’ı anmak için çağırıyoruz.

 

Gecmise dön ve hatirla!

 

 

NSU duruşmasının son gününde Münih’teki Tag X2 kitlesel gösteri

6 Mayıs 2013’te, bilinen beş katilin (yargılanması Münih Yüksek Bölge Mahkemesinde başladı. Yaklaşık 400 mahkeme gününün ardından sürecin 2018 ilkbaharında sona ermesi bekleniyor.

Dava kararinin aciklanacagi gün  NSU terörünün magdurlarini ve aile bireylerini desteklemek ve ortak talebimizi tekrarlamak icin: Son nokta konulmadi!

 

Mahkemeninsonucu  ne olursa olsun, cevaplardan daha fazla soru var. Bu nedenle, sürecin sonunda sokaga çıkacağız. Çünkü NSU’yu dosyalarini rafa kaldirmiyoruz!.

 

Kein Schlussstrich! -NSU Kompleksi Çözülsün!

 

Çağrı ve daha fazla bilgi için: nsuprozess.net

 

Davanin bitis tarihi ilan edildiginde Kassel’den beraber bir otobüsle Münihe gidilecek. Simdiden biletlerinizi ayirtabilirsiniz.

 

Internet adresi: initiative6april.wordpress.com

Tüm program, güncel bilgiler, tüm cagrilar ve materyaller şu adreste : initiative6april.wordpress.com

 

İşbirliğinde bunululan inisiyatifler : Antifaschistische Gruppe TASK, Offener Kannal Kassel,

Radyo Kasselin destegiyle

Aufruf zur Demo am 6.4. | Kein nächstes Opfer! NSU-Komplex auflösen! | Bir kurban daha istemiyoruz! NSU kompleksi dağıtılsın!

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Demonstration und Teilnahme an der Gedenkveranstaltung am Halitplatz in Kassel
Treffpunkt: 13 Uhr am Rathaus am 6. April 2017 in Kassel

Facebook-Veranstaltung
Download Faltblatt
Aktuelle Informationen zur Demonstration über #KeinNaechstesOpfer
Oder folgt uns auf Twitter: @Ini6April

AUFRUF

Auf dem Weg zum Tribunal NSU-Komplex auflösen (17.-21.Mai 2017) laden wir alle demokratischen, antirassistischen, antifaschisten Gruppen, Netzwerke und Einzelpersonen nach Kassel ein.

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Video-Installation und Diskussion im Rahmen des Dok-Fest

halit-strasse_still01Im Rahmen des Kasseler Dokumentarfilmfestivals Dok-Fest ist vom 11.11. bis zum 15.11. eine Videoinstallation von Fritz Laszlo Weber zu sehen.

Am Freitag, den 13.11.um 18:00 finden in Zusammenhang mit der Installation im Südflügel (KulturBahnhof) Gespräche zum Thema Halit-Straße in Kassel, Rassismus und widerständige Praktiken statt (Veranstaltung in deutscher Sprache). Es geht dabei um eine Perspektive auf Dokumentation und Archive unter Beteiligung eines Archivtheoretikers und Vertretern des Projektes pad.ma. Auch eine Vertreterin des Initiative 6. April wird zugegen sein.

Die Arbeit von Weber ist aus einer langjährigen Auseinandersetzung mit dem Mord des NSU an Halit Yozgat in Kassel entstanden. In HALIT-STRASSE, KASSEL, HESSEN, DEUTSCHLAND werden Fragen nach der Auseinandersetzung und Aufarbeitung gestellt. Auch werden jene Strategien und Politiken des Zeigens sichtbar, die täglich darüber entscheiden, welche Nachrichten, Geschichten, Namen und Hintergründe gesehen und welche von der öffentlichen Wahrnehmung ausgeschlossen werden.

Der Beitrag von Weber steht im Kontext der Rubrik „Monitoring“ des Dokfest (link).

 

Eröffnung der Wanderausstellung „Opfer des NSU“ im Kasseler Rathaus

Am Freitag, den 21.04.2014, wurde die Ausstellung im Kasseler Rathaus eröffnet.

Weitere Informationen:

Wanderausstellung „Opfer des NSU“
Eröffnungsmitteilung der Stadt Kassel

HNA-Bericht zur Ausstellungseröffnung:

Erinnerung an NSU-Opfer: Wanderausstellung im Kasseler Rathaus

Kassel. Noch bis zum 11. April soll eine Wanderausstellung im Kasseler Rathaus an die Opfer der Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) erinnern. Sie steht unter dem Titel „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ und wurde am Freitag eröffnet. (HNA, 22.03.2014)
(… vollständigen Artikel ansehen)