Zwei Jahre später – Wir vergessen nicht! Findet den Täter! Solidarität mit Efe!


Fahrrad- und Autokorso durch Kassel in Solidarität mit Efe.

Dienstag 21.06.2022, 16h ab Halitplatz.


Vor zwei Jahren wurde Efe während seiner Arbeit als Minicarfahrer von einem Kunden mit dem Messer in den Hals gestochen, nachdem der Täter ihn zuvor rassistisch beleidigt hatte. Der Täter ist bis heute nicht gefasst und das Ermittlungsverfahren mittlerweile sogar eingestellt. Wir wollen mit einer gemeinsamen Demonstration an die Tat und die offenen Fragen erinnern. Wir erwarten von der Kasseler Stadtgesellschaft und den lokalen Behörden mehr Aufmerksamkeit und mehr Selbstverständlichkeit dafür, dass alles unternommen wird, damit der Täter gefasst wird!

Gleichzeitig wissen wir, dass der Mordangriff auf Efe kein Einzelfall war. Wir wissen, dass es kein Einzeltäter war. Viele Kasseler Taxi- und Minicarfahrerinnen erfahren in ihrem Arbeitsalltag Rassismus von Kasseler Kund:innen. Der Angriff auf Efe reiht sich außerdem ein in eine Reihe rassistischer Morde und Mordversuche in Kassel. Bekannt sind u.a. die Morde an Halit Yozgat (6.4.2006) und Walter Lübcke (2.6.2019) und der Mordversuch an Ahmed (6.1.2016). Viele weitere Namen kennen wir nicht. Die Stadt steht exemplarisch für rechten Terror in Deutschland. Es sind keine Einzeltäter, sondern rechte Netzwerke. Kassel hat ein Problem mit rechten, rassistischen Strukturen, die überall auftauchen: auf der Straße, in Behörden, an der Arbeit, in der Schule – und in den Taxis und Minicars!

Seit zwei Jahren gehen wir in Solidarität mit Efe auf die Straße. Diese Solidarität ist bis heute enorm wichtig! Efe leidet noch heute an den körperlichen und psychischen Folgen des rassistischen Angriffes und kann nicht mehr als Minicarfahrer arbeiten und auch keinem anderen Job nachgehen. Weiterhin ist er auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Deswegen: Kommt mit uns auf die Straße zum Auto- und Fahrradkorso am 21.06.2021 um 16h an den Halitplatz. Bringt dazu Transparente und Schilder mit euren Forderungen mit und schmückt damit eure Autos und Fahrräder. Solidarität mit Efe muss praktisch bleiben!

Die Autos sammeln sich in der Mombachstraße (Richtung Wolfhager Str.).

Spendet für Efe: https://www.betterplace.me/solimitefe
Artikel zum aktuellen Stand: https://www.die-dezentrale.net/warum-ist-der-taeter-immer-noch-nicht-gefunden/

Gedenken an Halit Yozgat 2022

In Erinnerung an Halit Yozgat.
Seine Familie beschreibt ihn als humorvollen, aufgeschlossenen, zuverlässigen, freundlichen, humorvollen, hilfsbereiten und fürsorgenden jungen Mann.

Halit wurde am 6. April 2006 als neuntes Opfer vom NSU in Kassel ermordet. Am Tatort war #Verfassungsschutz-Mitarbeiter Andreas Temme. Dazu gibt es eine Analyse von Forensic Architecture.

Einen Monat nach dem Mord organisierten sich die Familien Yozgat, Şimşek und Kubaşık und machten eine große Demo durch Kassel mit dem Titel „Kein 10. Opfer!“. Sie thematisierten damals schon Rassismus als Motiv und sind bis heute eine Inspiration für Widerstand.

Wir gedenken heute Halit und allen anderen Opfern des NSU und rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Wir fordern die Umbennenung der Holländischen Straße in Halitstraße.
Die Familie veranstaltet heute (06.04.2022) wieder eine Gedenkveranstaltung. Sie findet um 15.30h am Halitplatz statt. Infos dazu hier: https://www.presse-service.de/public/Single.aspx?iid=1098750

Gedenken an Hanau 19.02.2022

Zwei Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau:

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

#saytheirnames

Die Initiative 19. Februar Hanau hat Forderungen für angemessene Erinnerung, soziale Gerechtigkeit, lückenlose Aufklärung und politische Konsequenzen in die Öffentlichkeit getragen. Wir möchten uns ihrem Aufruf anschließen:

„ Am 19. Februar ist der rassistische Anschlag in Hanau zwei Jahre her.

Aktuell sprechen wir im Untersuchungsausschuss vor dem Hessischen Landtag über das Versagen der Behörden vor, während und nach der Tat, über die Schwerfälligkeit der Ämter bei der Unterstützung und Hilfe, über die Kälte der Bürokratie. Wir sprechen über das unverzeihliche Fehlverhalten der Sicherheitskräfte in der Tatnacht, über die Unwilligkeit und Schludrigkeit von Staatsanwaltschaft und Polizei bei den Ermittlungen, der Verfolgung von Spuren, dem Ernstnehmen neuer Bedrohungslagen und unserem Schutz. Wir sprechen über die wiederkehrenden Respektlosigkeiten und herabwürdigenden Gesten von Beamt:innen, Vertreter:innen von Behörden und der Polizei gegenüber Angehörigen und Überlebenden und sogar gegenüber den Toten. Wir sprechen über den Normalzustand von institutionellem Rassismus.

Die Namen der Opfer unvergessen machen. 

Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar         Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz,   Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin

Ihre Namen sollen erinnern und mahnen, den rassistischen Normalzustand im Alltag, in den Behörden, den Sicherheitsapparaten und überall zu beenden. 

Der rassistische Anschlag war auch ein Ergebnis der rechten Hetze von Politiker:innen, Parteien und Medien. Behörden und Sicherheitsapparate haben ihn durch ihre strukturelle Inkompetenz und Ignoranz weder verhindert noch aufgeklärt. Das ist das Zusammenspiel, das in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge findet und deshalb sind rechte Terrorakte niemals Einzeltaten. Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben. Rassismus, egal in welcher Form, darf nicht mehr geduldet, verharmlost oder ignoriert werden. Wir geben keine Ruhe!

Am 19.02.2022 ist Hanau auch in Kassel. Wir kommen mit solidarischen Menschen zusammen, um an die Opfer der erschütternden Morde in Hanau zu erinnern und zu gedenken. Für politische Konsequenzen!

Gedenkkundgebung an der Rathaus Treppe am 19.02.2022 um 16:30 Uhr. Bringt gerne Kerzen mit! Lasst Nationalflaggen und (partei-)politische Fahnen bitte zu Hause!

Wir sind Berlin-Neukölln, Halle, Köln, Nürnberg, Mölln, Kassel, Wächtersbach. Wir sind Kesselstadt, das JUZ, die Initiative 19. Februar Hanau und viele mehr.  

Wir stehen zusammen und kämpfen gemeinsam.

Gegen die Angst. Für das Leben.

Erinnern heißt verändern! 

Kasseler Vereine, Verbände, Gruppen, Initiativen und Organisationen

1 Jahr später – Warum ist immer noch kein Täter gefunden?

Fahrrad- und Autokorso durch Kassel, Montag 21.06.2021, 16h ab Halitplatz

Am 21.06.2020 also genau vor einem Jahr überlebte Efe einen rassistischen Mordversuch. Lasst uns mit und für ihn ein solidarisches Zeichen setzen!

Während seiner Arbeitszeit als Minicar-Fahrer wurde Efe von einem Kunden mit dem Messer in den Hals gestochen, nachdem der Täter ihn rassistisch beleidigte.

Der Täter wurde nach einem Jahr und detaillierten Hinweisen immer noch nicht gefasst. Warum?

Wir fordern von der Kasseler Polizei, der Kasseler Politik und der Kasseler Stadtgesellschaft mehr Aufmerksamkeit und mehr Selbstverständlichkeit dafür, dass alles unternommen wird, damit der Täter gefasst wird! Die Folgen der Tat für Efe und für alle, die es genauso hätte treffen können müssen sichtbarer werden!

Solidarisieren könnt ihr Euch mit Efe, indem ihr zum Auto- und Fahrradkorso kommt und bei der seit einem Jahr laufenden Spendenkampagne einen Beitrag dazugebt. Denn Efe kann wegen des Mordversuchs und der körperlichen und psychischen Folgen nicht mehr als Minicarfahrer weiterarbeiten.

Viele Kasseler Taxi- und Minicarfahrer*innen in Kassel erfahren alltäglich Rassismus von Kasseler Kund*innen.

Außerdem ist der rassistische Mordversuch an Efe vor einem Jahr kein Einzelfall, sondern reiht sich ein in eine Reihe rassistischer Morde und Mordversuche in Kassel. Die Stadt steht exemplarisch für rechten Terror in Deutschland. Kassel hat ein Problem mit Rassismus. Er ist da: auf der Straße, in Behörden, an der Arbeit, in der Schule – und in den Taxis und Minicars! Das muss endlich ernst genommen werden und vor allem müssen die Täter*innen gefunden werden, damit der rassistische Terror aufhört – in Kassel und überall! Nach den rechten Täter*innen muss konsequent gefahndet werden.

Während der Demonstrationszeit wird darüber gesprochen: Ihr könnt euch vor Ort oder von Zuhause von 16:10 bis 17:00h unter der Frequenz 105.8 mHz beim Freien Radio Kassel oder unter https://www.freies-radio-kassel.de/live-stream.html einschalten.

Solidarität mit Efe! Findet den Täter! Gegen Rassismus!

Kommt mit uns auf die Straße zum Auto- und Fahrradkorso am 21.06.2021 um 16h an den Halitplatz. Bringt dazu Radios, Transparente und Schilder mit euren Forderungen mit und schmückt damit eure Autos und Fahrräder.

Spendet für Efe: https://www.betterplace.me/solimitefe

Fahndung der Polizei und alle Information zum Täterbild: https://tinyurl.com/yzrb65tf

Gedenken 2021

Mehr zu der Gedenkveranstaltung und geplanten Aktionen am 6. April 2021 findest du unter #HalitGedenken 2021

Von NSU bis NSU 2.0 – Erinnern heißt verändern!

Am 6. April jährt sich der Todestag von Halit Yozgat zum 15. Mal. Seit bald 10 Jahren wissen wir, dass er Opfer des rechtsterroristischen Terrornetzwerks NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) geworden ist. Kürzlich gab es wieder Drohungen in unserer Region, die auf den NSU Bezug nehmen. Unter dem Namen NSU 2.0 bekamen schon diverse Menschen Drohungen, zuletzt die Walter-Lübcke-Schule in Wolfhagen, weil sich diese mit ihrem neuen Namen und ihrem Auftritt zum Ende des Prozesses gegen den Mörder von Walter Lübcke für Demokratie und Vielfalt einsetzen.

Hier werden schnell die Verbindungen vieler rechter Gewalttaten in Nordhessen deutlich: Der Mord an Halit Yozgat 2006, der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke und jetzt der NSU 2.0. Doch wie hängt das alles zusammen?

Der NSU 2.0 stellt sich in direkte Verbindung mit dem NSU-Komplex und wir wollen gemeinsam diese Verbindungen verstehen. Außerdem wollen wir fragen warum ein Gedenken an die Opfer wichtig ist und was das für unser Engagement heute und in Zukunft bedeutet.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die Lust haben sich näher mit dem Thema zu beschäftigen. Mit oder ohne Vorwissen.

In einer Stunde wollen wir einführend erklären und fragen, was eigentlich abgeht in Nordhessen und wie es zu dieser Bombendrohung kommen konnte.

Wann? 08.04.2021, 18-19h

Wo? Livestream auf Youtube – den Link findet ihr ab dem 06.04.2021 hier oder auf unserem Instagram @initiative6.april

Ein Jahr Danach: Der rassistische Anschlag in Hanau

19. Februar 2021 in Kassel Rathaustreppe

Wir klagen an und fordern:

Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen und eine Erinnerungspolitik, die dem Leben der Opfer gerecht ist,

Wir trauern und erinnern uns an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. 

Am 19. Februar vor einem Jahr wurden bei dem rassistische Anschlag in Hanau neun junge Menschen aus dem Leben gerissen – diese Tat erschütterte das Leben von vielen.

Am heutigen Jahrestag wird es in Hanau eine offizielle Gedenkveranstaltung mit dem Bundespräsidenten und dem hessischen Ministerpräsidenten geben.

Heute ist Hanau auch in Kassel: Da wir ebenfalls Tote in Hessen und in Kassel aufgrund von rassistischer Gewalt zu beklagen haben, möchten wir in Kassel mit solidarischen Menschen zusammenkommen, um an die Opfer der erschütternden Morde in Hanau zu erinnern und zu gedenken.

Da es uns aus der Pandemiegründen nicht möglich ist nach Hanau zu mobilisieren möchten wir gemeinsam uns zu einer Gedenkkundgebung an der Rathaus Treppe am 19.02.2021 ab 17 Uhr treffen. Bringt gerne Kerzen mit!

Wir sind Berlin-Neukölln, Halle, Köln, Nürnberg, Mölln, Kassel, Wächtersbach. Wir sind Kesselstadt, das JUZ, die Initiative 19. Februar Hanau und viele mehr. 

Wir stehen zusammen und kämpfen gemeinsam. 

Gegen die Angst. Für das Leben. Erinnern heißt verändern!

Solidarität mit Ahmed I. und der Familie Lübcke

Am kommenden Donnerstag, den 28.01.2021, wird das Urteil im Prozess wegen des Mordes an Walter Lübcke und des Mordversuchs an Ahmed I. verkündet.

In Solidarität mit allen Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt wird es um 15h an den Rathaustreppen in Kassel eine Kundgebung geben. Kommt dort hin und zeigt unter den aktuellen Hygienevorschriften eure Solidarität!

Besonders bitter an diesem Tag ist, dass Ernst vorraussichtlich nicht wegen des Anschlags auf Ahmed I. verurteilt wird. Die Beweislage ist vor allem dünn, weil die Polizei schlecht ermittelte und das Gericht Ahmeds Aussagen nicht ernst nahm. Wir können uns bei der Aufklärung rechter und rassistischer Taten nicht auf den Staat verlassen. Das wissen wir schon lang.

Lasst uns Ahmed I. zeigen, dass wir ihm glauben, dass Rassismus das Motiv war! Lasst uns Ahmed I. zeigen, dass er nicht alleine ist – nie und vor allem nicht in dieser besonders schweren Woche! Schickt uns bei Instagram, Twitter oder per Mail initiative.6.april [at] gmx.de Videonachrichten oder sonstige Soli-Nachrichten an Ahmed. Wir werden Sie ihm alle weiterleiten. Lasst diese Woche die Solidarität größer sein als das Urteil!

Der Mord an Walter Lübcke führt zurück in das Internet Cafe indem Halit Yozgat 2006 vom NSU ermordet wurde. Auf der Liste möglicher Opfer des NSU stand auch Walter Lübcke. Einer von den Helfershelfern des NSU steht nun vor Gericht. Als Initiative 6. April beklagen wir, dass das Netzwerk des NSU nicht vollständig aufgeklärt wurde und nun zu weiteren Opfern führen musste. Wiederholt wurde deutlich, dass rassistische Gewalt nicht mit Nachdruck verfolgt wird. Wir klagen ein, dass endlich politische Konsequenzen beschlossen werden müssen, Betroffen besser geschützt und rechte Strukturen nachhaltig aufgelöst werden. Das Ende des Prozesses darf nicht das Ende dieser Auseinandersetzung bedeuten.

NSU-Komplex Auflösen!

Auch in FFM wird es eine Kundgebung geben. Mehr dazu hier: https://ak069.wordpress.com/2021/01/13/solidaritat-mit-den-betroffenen-rechten-terrors-kundgebung-zur-urteilsverkundung-im-prozess-gegen-stephan-e-und-markus-h/

Ahmed I. sagt aus! – Kommt zum Gerichtsprozess und solidarisiert euch!

Flyer als PDF zum Download ganz unten.

Seit Juni 2020 läuft in Frankfurt am Main der Gerichtsprozess, der den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und den rassistischen Mordversuch an Ahmed I. 2016 verhandelt. 2 Männer sind als Täter bzw. Mithelfer angeklagt. Während der Fall Walter Lübcke viel Aufmerksamkeit bekommt, bleibt die Geschichte von Ahmed I. weitgehend unsichtbar.

Es wird Zeit, dass sich dies ändert!

Die Unsichtbarkeit von Ahmeds Fall im Gericht ist symptomatisch für alle Geschehnisse seit dem Mordversuch 2016, sie erinnert auch – in viel zu vielen Details – an die Taten des NSU. Ahmed hat von Anfang an klar artikuliert, dass der Angriff auf ihn rassistisch motiviert gewesen sein muss. Er wusste, dass es ein Nazi war!  Er lebte drei Jahre mit dem Wissen, dass der Täter wahrscheinlich noch in derselben Stadt lebt, wie er. Und ihm wurde – wie so Vielen – nicht geglaubt. Erst nachdem wieder ein Mensch dem rechten Terror zum Opfer fiel, dieses Mal ein weißer deutscher Politiker, kann auch Ahmed I auf Aufklärung hoffen.

Das ist nicht hinzunehmen. Viel zu viele Täter, die schwere rassistisch motivierte Straftaten begangen haben, laufen noch unbehelligt herum. Muss wieder erst jemand sterben, damit rassistische Gewalt ernst genommen wird? Als der griechische Rapper Pavlos Fyssas von Faschisten ermordet wurde, war in Athen ein Graffiti zu lesen „If you would have cared about immigrants, Pavlos would be alive!“. Heute muss es heißen „Wenn euch die Leben von B*POC interessiert hätten, wäre Walter noch am Leben.“

Ahmed hat was zu sagen und will seine Geschichte teilen, damit sich seine Geschichte nie mehr wiederholt!

Deswegen kommt mit ihm und uns am 29.10.2020 vor das OLG in Frankfurt am Main und sorgt dafür, dass es alle mitbekommen! In Solidarität mit Ahmed I. und mit allen Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt!

Treffpunkt um Ahmed vor dem Gericht zu Supporten: 09.00h vor dem OLG Frankfurt (Konrad-Adenauer-Straße 20)

Treffpunkt für die große Kundgebung; 12.30h vor der Generalbundesanwaltschaft (Zeil 42)

Unterstützer*innen:

Initiative 6. April

Kein Schlussstrich Hessen

NSU Watch Hessen

Initiative Nachgefragt

AK 069 – Antifaschistisches Kollektiv Frankfurt // Offenbach

Task – Antifaschistische Gruppe Kassel

Streikbündnis 8. Mai

… wenn ihr auch supporten wollt, schreibt uns eine Mail! initiative.6.april [at] gmx [punkt] de

Solidarität mit Efe!

Nach dem kraftvollen und großen Fahrrad- und Autokorso gestern, rufen wir alle dazu auf nicht aufzuhören sich solidarisch mit Efe zu zeigen. Lasst uns nicht aufhören Fragen zu stellen und konkreten Support zu zeigen.

Konkrete Solidarität bedeutet gerade vor allem Geld. Deswegen spendet bitte unter: https://www.betterplace.me/solimitefe und erzählt es allen weiter!

Eine kleine Presseschau von gestern findet ihr hier:

Dezentrale: https://www.die-dezentrale.net/findet-den-taeter-autokorso-gegen-rassismus/

HNA: https://www.hna.de/kassel/kassel-solidaritaet-mit-minicar-fahrer-demo-auto-90008112.html

RTL Hessen: https://www.rtl-hessen.de/beitrag/kassel-autokorso-efe-demonstration-rassistischer-mordversuch insta twitter 2